Übersicht der PKV Beitragsanpassungen in 2017
Private Krankenversicherung Beitragsanpassungen 2017 unter anderem bei der Debeka, Allianz, AXA, Signal und anderen. Viele privat Versicherte erhalten noch in diesem Jahr die Bescheide über die PKV Beitragserhöhung 2017.
Obschon die durchschnittliche Beitragssteigerung in den meisten Tarifen moderat bleibt, sind nicht wenige Versicherte von teils drastischen Kostensteigerungen betroffen. Die PKV Beitragsanpassungen 2017 in den Tarifen der Anbieter und für wen sich ein Private Krankenversicherung 2017 lohnen kann hier im Überblick.
Die Debeka Krankenversicherung spricht von durchschnittlich 3,1 Prozent Beitragserhöhung in ihren PKV Tarifen in den letzten Jahren, was einer etwas geringeren Kostensteigerung auch im vergleich zu den gesetzlichen Krankenkassen entspricht. Während das Versicherungsjournal von einer tarifübergreifenden durchschnittlichen Preiserhöhung von 8,5 Prozent schreibt, gibt die Debeka Krankenversicherung diesen Wert mit 3,1 Prozent an.
So bleiben auch viele Versicherte der Debeka auch in 2017 von Teuerungen unbetroffen. Allerdings müssen etliche andere Krankenversicherte Beitragsanpassungen teils im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen. Hier berichten Leser des Wirtschaftsmagazins Focus Money von PKV Beitragserhöhungen in 2017 von bis zu 24 Prozent bei der Debeka Krankenversicherung.
Eine Beitragserhöhung bringt auch das Recht für Kunden mit sich, ihre PKV ausserordentlich kündigen zu dürfen, um in einen günstigeren Tarif wechseln zu können mit sich. Dabei wird unterscheiden zwischen einem Tarifwechsel innerhalb des PKV-Anbieters und dem Anbieter übergreifenden Wechsel. So können sich privat Krankenversicherte nach einer Beitragserhöhung in 2017 zu einem Tarifwechsel innerhalb ihres Anbieters oder zu einem anderen Anbieter entscheiden.
Die vorteilhaftere Variante ist oft der Wechsel innerhalb der Gesellschaft in einen günstigeren Tarif. Dabei werden die Altersrückstellungen komplett erhalten und eine erneute Gesundheitsprüfung entfällt, sofern keine neuen und erweiterten Leistungen eingeschlossen werden.
Der Wechsel in einen Tarif eines anderen Versicherers bedingt jedoch immer eine aktuelle Gesundheitsprüfung mit der Gefahr der eines Risikozuschlages oder gar der Ablehnung. Ob und welche Variante sinnvoll ist, muss in jedem Fall individuell ermittelt werden.
PKV Beitragserhöhungen in 2017 sind bei der Allianz Krankenversicherung aller Voraussicht nach in den folgenden Tarifen geplant:
Während einige versicherte von Beitragssteigerungen von bis zu knapp 15 Prozent in bestimmten Tarifen berichten, gibt die Allianz die durchschnittliche Beitragssteigerung mit moderaten drei Prozent an.
Auch die AXA Krankenversicherung erhöht ab 2017 die Beiträge in manchen Tarifen. Tarifübergreifend beziffert die AXA die durchschnittliche Beitragserhöhung auf sieben Prozent. Aus diesem Durchschnitt fallen einige Versicherte mit Kostensteigerungen von bis zu 49 Prozent aus dem Rahmen.
Mitverantwortlich macht die AXA hierbei auch die Pflegereform, die am dem Januar 2017 greifen soll. Im Zuge der Leistungserweiterungen in der Pflegeversicherung würden auch die Kosten steigen müssen, so Unternehmenssprecher.
Die Signal Iduna Gruppe, zu der auch die private Krankenversicherung des Deutschen Ring gehört, beziffert die durchschnittliche Beitragserhöhung ihrer PKV Tarife in 2017 mit vier Prozent. Ausreißer sind hierbei die Tarife NO und Esprit, die mit bis zu knapp 28 Prozent Preissteigerung aufwarten. Allerdings wurden auch Beitragsgarantien für einige Tarife sowie Preissenkungen im Tarif „Start Plus“ für Neukunden beschlossen.
In jedem Falle sollten wechselwillige privat Krankenversicherte den Abschluss bzw. den Wechsel in einen günstigeren Tarif gründlich prüfen. Jüngere bzw. versicherte ohne Vorerkrankungen sollten beim Wechsel in günstigere Tarife anderer Anbieter auch die Testergebnisse der Stiftung Warentest und anderer Tester berücksichtigen.
Eine Alternative zu einem PKV Wechsel nach einer Beitragserhöhung in 2017 kann die Anhebung der Selbstbeteiligung sein, sofern vom Anbieter offeriert. Eine weitere Alternative kann der Wechsel in Tarife mit geringerem Leistungsumfang darstellen, sofern ältere Versicherte von besonders hohen Beitragserhöhungen betroffen sind.
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